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Wein und Prävention – aus medizinischer und soziologischer Sicht

01 Januar 1970 - 01 Januar 1970
Ort: Dresden
Organisator: Deutsche Weinakademie GmbH-DWA

Land: Germany

Über wissenschaftliche Symposien informiert die Deutsche Weinakademie Ärzte und andere im Gesundheitswesen tätige Personen (Schlüsselmultiplikatoren) kompetent über Wein, Gesundheit und soziale Aspekte. Diese Berufsgruppe wurde bewusst als zentrale Zielgruppe ausgewählt, da sie über den wissenschaftlichen Hintergrund verfügt, die Forschungsdaten zu verstehen und zu evaluieren und ihre Patienten (Verbraucher) umfassend über die Vorteile und Risiken des Weinkonsums zu informieren.

Prof. N. Worm, renommierter Wissenschaftler, erläuterte, dass jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse darauf hindeuten, dass ein maßvoller Wein-/Alkoholkonsum das Risiko eines metabolischen Syndroms sowie von Diabetes wesentlich senkt und die Sterblichkeit aufgrund kardiovaskulärer und anderer Erkrankungen reduziert. Er schloss, dass auf der Grundlage dieser Ergebnisse ein maßvoller Weingenuss Teil eines gesunden Lebensstils sein kann.

Der bekannte Meinungsführer und Psychologe Dr. W. Settertobulte stellte Daten vor, aus denen hervorgeht, dass der Alkoholkonsum bei jungen Menschen zwar rückläufig ist, das Alter des Erstkonsums jedoch so gering wie nie zuvor und unkontrollierter Konsum („Koma-Saufen“) vornehmlich hochprozentiger alkoholischer Getränke weit verbreitet ist. Junge Menschen trinken meist Alkohol, um betrunken zu werden. Auf der Grundlage dieser Daten erläuterte er, dass sich auch die Präventionsstrategien verändern, weg von totaler Abstinenz hin zu Strategien, die einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit Alkohol fördern. Derartige Strategien orientieren sich stärker an den Gewohnheiten junger Menschen und erhöhen die Glaubwürdigkeit von Strategien zur Alkoholprävention.

Die Auswahl der Redner – einer mit medizinischem und der andere mit soziologischem Hintergrund – war einzigartig. Die 60 Workshop-Teilnehmer aus dem Gesundheitswesen schlossen die Veranstaltung mit einer lebhaften Diskussion.

Flyer und Broschüren wurden verteilt, die Berichterstattung in den Medien war umfassend (1491 Medienkontakte, Artikel im AIM-Newsletter, TV-Interview mit Prof. Worm, WIC-Newsletter, VINOMED und Der Tagesspiegel).


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