Die gesundheitsfördernde Wirkung von Ethanol ist abhängig von der konsumierten Alkoholmenge und den Trinkgewohnheiten. Die meisten Studien bestätigen eine J-förmige Kurve, nach der Menschen mit geringem bis mäßigem Konsum gesünder und länger leben als Menschen, die gar keinen Wein trinken.

Die ausgeprägtesten Gesundheitsrisiken wurden erwartungsgemäß bei Personen mit hohem Alkoholkonsum ermittelt. Regelmäßiger maßvoller Weinkonsum wirkt sich gleich mehrfach positiv auf die Gesundheit aus. Allerdings steigt die Gesundheitsgefährdung mit jedem Glas, das über den maßvollen Konsum hinausgeht. Weinkonsum über die empfohlenen Mengen hinaus bringt keine zusätzliche gesundheitsfördernde Wirkung, sondern ist vielmehr gesundheitsschädlich!


Diese allgemein anerkannte J-Kurve, die den Zusammenhang zwischen dem Konsum alkoholischer Getränke und der Gesamtsterblichkeit grafisch darstellt, ist seit Jahrzehnten bekannt und wird auch von neueren epidemiologischen Forschungsarbeiten gestützt. Während gemeinhin festgestellt wurde, dass starker Alkoholkonsum das Sterblichkeitsrisiko erhöht, wird insbesondere die durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedingte Sterblichkeitsrate durch mäßigen Konsum gesenkt.

J-curve

Frühe Studien hatten lediglich die über einen bestimmten Zeitraum (für gewöhnlich eine Woche) konsumierte durchschnittliche Alkoholmenge als Indikator für den Alkoholkonsum zugrunde gelegt, doch solche Berechnungen der konsumierten durchschnittlichen Alkoholmenge lassen die Risiken bestimmter Trinkgewohnheiten außer Acht, beispielsweise wenn der Alkoholkonsum sich auf einen sehr kurzen Zeitraum konzentriert.

Viele neuere Studien deuten darauf hin, dass die Trinkgewohnheiten ein besserer Indikator für die Gesundheitsgefährdung durch Alkohol sein können. In mehreren Studien hat sich gezeigt, dass das „gesündeste“ Trinkmuster darin besteht, möglichst regelmäßig (entweder täglich oder aber mehrmals wöchentlich) geringe Mengen Alkohol (für gewöhnlich definiert als 1 bis 3 Gläser/Tag) zu trinken.


Die Vorteile eines moderaten Weinkonsums


In den Industrieländern ist eine kardiovaskuläre Erkrankung die Todesursache Nummer 1 und macht bis zu 50 % aller Todesfälle aus. Wissenschaftliche Studien zeigen eindeutig, dass der Konsum moderater Mengen von Alkohol die Mortalität senkt . Dies betrifft vor allem die Streblichkeit durch koronare Herzkrankheit als auch aus anderen Ursachen und Personen im mittleren Alter, vor allem Männer über 40 Jahren und postmenopausale Frauen.


Moderate Weintrinker haben eine geringere Sterblichkeit als diejenigen, die sich abstinent leben. Dagegen haben Menschen mit hohem Alkoholkonsum eine stark erhohte Sterblichkeit. Diese weithin anerkannte Beziehung ist als die J- Kurve bekannt. Das relative Sterberisiko ist am niedrigsten bei leichten bis mäßigen Trinker und größer bei Abstinenzlern. Erhöht wird das Risiko jedoch mit jedem Glas, das über die moderate Diosis hinausgeht.. Danach kann - unter bestimmten Voraussetzungen - leichter bis mäßiger Konsum alkoholischer Getränke als " gut für die Gesundheit " angesehen werden.


Risiken bei übermäßigem Konsum von alkoholischen Getränken


Wenn im Übermaß konsumiert wird, steigt das Risiko mit der Menge des konsumierten Alkohols . Daher ist es entscheidend, missbräuchlichen Konsum zu verhindern. Alkoholmissbrauch ist mit einer Reihe von langfristigen chronischen Erkrankungen verbunden, die die Lebensqualität reduzieren. Dazu gehören insbesondere Bluthochdruck, Herz-Kreislaufprobleme , Leberzirrhose , Alkoholabhängigkeit, verschiedene Formen von Krebs und alkoholbedingte Hirnschäden

Nicht nur die Menge an Alkohol , sondern auch die Trinkmuster sind wichtig. Übereinstimmend zeigen wissenschaftliche Studien, dass das so genannte Binge-Trinken keinerlei gesundheitliche Vorteile birgt.


Neben den gesundheitlichen Problemen des übermäßigen Konsums von alkoholischen Getränken, bestehen soziale Folgen , sowohl für die Trinker als auch für andere in der Gesellschaft, wie Familie,, Freunde und Kollegen.


Mehr Informationen zu Trinkgewohnheiten und Gesundheit in Zusammenhang mit Wein finden Sie über folgenden Link: www.wineinformationcouncil.eu

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