Leitlinien für einen moderaten unbedenklichen Konsum

Schädliche Auswirkungen eines unsachgemäßen Konsums

Personen, die alkoholische Getränke im Übermaß konsumieren, sind einem breiten Spektrum an Risikofaktoren ausgesetzt, wobei das Risiko jeweils mit der eingenommenen Alkoholmenge ansteigt. Demnach ist es von grundlegender Bedeutung, dem missbräuchlichen Konsum vorzubeugen – ein Ziel, dem sich der Weinsektor verschrieben hat.


Aus Missbrauch resultierende alkoholbedingte Schäden sind eine ernste Angelegenheit. Schädlicher und gefährlicher Alkoholkonsum ist eine der Hauptursachen vorzeitigen Todes und vermeidbarer Krankheiten. Jeder vierte Todesfall bei jungen Männern (im Alter zwischen 15 und 29 Jahren) und jeder zehnte Todesfall bei jungen Frauen steht im Zusammenhang mit einem missbräuchlichen Konsum alkoholischer Getränke. Zu den Todesursachen zählen u.a. Verkehrsunfälle, Verletzungen, Gewalttaten und Lebererkrankungen. Unsachgemäßer Alkoholkonsum ist die Ursache von 7,4 % aller Fälle von Krankheiten und vorzeitigen Todes in der EU und wirkt sich negativ auf Arbeit und Produktivität aus.


Der unsachgemäße Konsum von Alkohol wird auch für verschiedene chronische und die Lebensqualität verringernde Erkrankungen verantwortlich gemacht. Dazu gehören Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Probleme, Leberzirrhose, Alkoholismus, diverse Formen von Krebs, alkoholbedingte Hirnschäden sowie eine Reihe anderer Störungen.


Bei schwangeren Frauen kann der Konsum alkoholischer Getränke Missbildungen des Embryos hervorrufen und es besteht die Möglichkeit, dass ihr Nachwuchs Symptome des fötalen Alkoholsyndroms aufweist. Dementsprechend ist es angeraten, jegliche alkoholische Getränke während der Schwangerschaft gänzlich zu meiden.


Zu den gesundheitlichen Problemen, die sich aus einem übermäßigen Alkoholkonsum ergeben können, kommen soziale Konsequenzen sowohl für die Betroffenen selbst als auch für andere Mitglieder der Gemeinschaft hinzu, wie Familie, Freunde und Kollegen. Die Folgen von Alkoholmissbrauch sind auch im Berufsleben zu spüren: Nahezu 5 % der Männer und 2 % der Frauen in der EU-15 geben an, dass sich Alkohol negativ auf ihre Arbeit oder auf ihr Studium auswirkt.

Mehr Informationen zu Trinkgewohnheiten und Gesundheit in Zusammenhang mit Wein finden Sie über folgenden Link: www.wineinformationcouncil.eu

BEI FRAGEN ODER BEDENKEN BEZÜGLICH IHRER PERSÖNLICHEN TRINKGEWOHNHEITEN UND GESUNDHEIT SOLLTEN SIE IHREN ARZT KONSULTIEREN.
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